»Züri brännt«

Über die Jugendrevolten der ’70er
und ’80er Jahre in der Schweiz

Do 21.06.2018 – 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar

Vorläufiger Ankündigungstext Für viele ihrer Protagonist_innen galt des Ende der ’68er-Revolte als Niederlage. Dafür sprach etwa in Deutschland der Zerfall der Student_innenbewegung in die K-Gruppen und die Auseinandersetzungen des bewaffneten Kampfes. In vielen europäischen Ländern erfuhr die Bewegung dann in den 80′er Jahren einen neuen Aufbruch – in dieser Zeit drehten sich die Auseinandersetzungen oftmals um Hausbesetzungen und autonome Jugendzentren. So auch in der Schweiz. In Zürich stand der Kampf um ein autonomes kulturelles Zentrum schon seit 1968 im Zentrum der Auseinandersetzungen. Die Forderung nach einem autonomen Zentrum aktualisierte sich Ende der 70′er Jahre und mündete 1980 in den sogenannten „Opernhauskrawallen“. Anders als im Jahr 1968 waren nun neue Sub- und Jugendkulturen prägender Bestandteil der Bewegung. Der Fotograf Miklós Klaus Rózsa hat viele der damaligen Ereignisse dokumentiert. Als Fotograf geriet er damals selbst ins Visier der staatlichen Behörden. Im Vortrag wird er von einigen dieser Ereignisse berichten.